Gemeinsame neutrale Sprache in einem geeinten Europa

Europa-Demokratie-Esperanto
Bild: EDE Vorstandsmitglieder nach der Kandidatenwahl für EU-Wahl 2019, von links Konrad Gramelspacher (Vorsitzender), Georg Hennemann und Steffen Eitner. Denkmal in Dillenburg: WILHELM I. Prinz von Oranien (Beispiel Europäischer Geschichte) Foto © Georg

Wie soll die Zukunft eines eigenständigen Europas aussehen? Soll Europa weiter die besonders enge transatlantische Verbindung ausbauen oder brauchen wir, um ein freiheitliches Europa weiterzuentwickeln, die Emanzipation und die Verabschiedung von überzogener Einflußnahme und hegemonialem Sprachimperialismus? Die Sprache ist dabei nur ein sicht- und hörbares Zeichen für eine Machtstellung mit kultureller Wirkung!

Es ist legitim, eine in Europa als Weltsprache geschaffene neutrale Hochsprache auch für die Gesellschaft Europas zu fordern. Die Nutzung von Esperanto ist bereits Realität! Aber kaum dort, wo unsere Sprache wirken sollte, wie z.B. bei den in den Schulen heranwachsenden Bürger*innen, aus denen als Erwachsene Beschäftigte in Produktion und Dienstleistung, Künstler*innen oder auch Politiker*innen werden.

Allerdings sind nicht alle Europa-Kunst-Projekte offen für unseren proeuropäischen Ansatz! Zumindest über dem Eingang des Theaters Junge Generation in Dresden ist man auch in Esperanto willkommen. Ob das den Mitarbeitern bewußt ist? Jugendliche Darsteller bewältigen das Thema Europa, sehr gut! Zu vorgegebenen Fragen konnte durch das Publikum abgestimmt werden, manchmal zwischen zwei "guten" oder zwei "schlechten" Lösungen. Weitere proeuropäische Meinungen waren allerdings im Haus nicht erwünscht! Jedenfalls erlebte ich eine Mauer des Schweigens statt eines Dialogs!

Europa braucht eine gemeinsame Geschichtsschreibung aus einem nichtnationalen Blick!

Esperanto bietet sich als Medium an und kann dabei helfen wie es keine Nationalsprache vermag. Zu jeder Zeit wird Geschichte neu geschrieben. Nun müssen wir noch die vielen Machtkonflikte erkennen und ihr Wesen verstehen lernen. Dies kann für viele Völker-Gruppen durchaus schmerzvoll sein.
Die weltweite Sprache Esperanto ist Teil der europäischen Geschichte. Dieses Verständnis hilft, die Probleme Europas besser zu erkennen und handeln zu können.

In der aktuellen Krisenzeit ist es unsere Aufgabe, Lösungen für komplexe Probleme anzubieten. Ohne den gemeinsamen europäischen Dialog wird dies nicht gehen. Unabhängig von der Zahl der für die Europawahlteilnahme Unterschreibenden bleibt Europa-Demokratie-Esperanto ein Ort der Europäer mit Pro-Esperantohintergrund!

Damit Europa sich versteht!

Steffen Eitner
Georg Hennemann
Europa-Demokratie-Esperanto
de.e-d-e.eu

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